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know your cow

Auf dem Land sehen wir die Tiere aufwachsen, die wir später essen. Den ganzen Sommer über mästen wir Enten und Gänse. Wir lassen jeden Morgen die Hühner raus, denen wir später am Tag die warmen Eier unter dem Federpopo weg stibitzen und wir streicheln, lieben und betüddeln die Kühe, die uns das leckerste Fleisch liefern, das man sich vorstellen kann.

In der Stadt ist das nicht möglich aber ich möchte es möglich machen. Lerne die Kuh kennen, die auf deinem Teller landet. Wenn du muuuuuhtig genug dazu bist.

Andererseits: Wer macht sich die Mühe, täglich 150 Liter Wasser in Kanister zu füllen, sie zur Weide zu fahren, zur Tränke zu schleppen, zu gucken, ob alles in Ordnung geht, die Zäune zu kontrollieren, sie zu reparieren, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, für den Fall, dass die frechen Rinder doch durch den Zaun gehen und irgendwas anstellen und wer bekommt schon gerne nachts einen Anruf von der Polizei, dass ausgebüxte Kühe in einem Maisfeld stehen und dort naschen? Einfach so?

Die Haltung von Nutztieren ist aufwendig und arbeitsintensiv. Sie war maßgeblich daran beteiligt, dass Deutschland nicht mehr nur ein einziger Wald ist. Die Landschaft ist vielfältiger geworden. Die Kulturlandschaft hat damit für mehr Artenvielfalt gesorgt und das offene Weideland ist deswegen auch besonders schützenswert. Grünland, gerade das extensiv bewirtschaftete, ist ein Rückzugsort für viele Pflanzen- und Tierarten, vom Insekt bis zum Bodenbrüter. Es gibt viele gute Gründe, um Tiere zu nutzen.

In dieser Rubrik gibt es bald mehr Infos zu „know your cow“. Noch befindet sich diese Abteilung im Aufbau.

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